Erster Bundesweiter Warntag

Erster bundesweiter Warntag am 10. September

Am kommenden Donnerstag findet erstmals ein gemeinsamer Warntag des Bundes und der Länder statt. Um 11 Uhr MESZ wird es Probeaussendungen über alle verfügbaren Warnkanäle geben. Dazu zählen Sirenen, Lautsprecheranlagen, spezielle Anzeigetafeln, Rundfunk und Fernsehen, Warn-Apps wie NINA, Internetseiten und Social-Media-Accounts von Behörden. Auch im Amateurfunkbereich sind Systeme an diese Schnittstelle angeschlossen (z.B. entsprechende Rubriken im Funkrufnetz DAPNET). Es ist somit auch hier mit entsprechenden Aussendungen zu rechnen. Auch der Distrikt H hat eine eigene Notfunkrubrik für Mitteilungen unter der Nummer 42 (Skyper) bzw. 1042 (andere Pager). Diese wird allerdings rein manuell bedient.

In Hannover wird die Amateurfunksparte des ASB Hannover Stadt ab 11:00 Uhr MESZ die Amateurfunkstation DA0ASB besetzen und QRV sein.

Weitere Information gibt es im Internet unter https://warnung-der-bevoelkerung.de/

Wir funken mit dem Weihnachtsmann

Wir öffnen die Funkstation und Notfunkstelle DL0TY für Kinder und Jugendliche und wer will, der kann beim Weihnachtsmann per Funk noch einen Wunsch loswerden. Es gibt Glühsaft und Stockbrot und viel über ein spannendes Hobby mit ernstem Hintergrund zu erfahren.

Fachberater Amateurfunk besuchen ASB Funkleitstelle

Die beiden durch die Region Hannover frisch ernannten Fachberater Amateurfunk Andreas Kleiner, DG4OAE und Frank Brinkmann, DO1FRK informierten sich bei einem Besuch der im Aufbau befindlichen neuen Funkleitstelle des Arbeiter Samariter Bundes Hannover über die dortigen Arbeiten.

Der ASB Hannover kooperiert mit den Funkamateuren des DARC-Ortsverbandes H48, die OMs des Ortsverbandes unterstützen aktiv die Integration des Amateurfunks in die Funkleitstelle. Die Kooperation nützt beiden Verbänden – so können die Funkamateure z.B. auf bereitstehende Notstromaggregate zurückgreifen und der ASB erhält im Gegenzug Know-How und nicht mehr benötigte Funkgeräte. Und es macht auch mal Spaß über den Tellerrand in die jeweils andere Organisationen zu schauen.
„Das der Notfunk im Amateurfunk auch im Innenministerium des Landes Niedersachsen einen hohen Stellenwert genießt, zeigt ein Schreiben von Anfang März an den Distrikts-Notfunkreferenten Frank Brinkmann (DO1FRK). In diesem bedankt sich das Ministerium im Auftrag des Ministers Pistorius bei allen Mitgliedern des DARC e.V. für das langjährige Engagement der Funkamateure zur Unterstützung bei Katastrophenlagen.
Auch in Zukunft freut sich das Ministerium über die Unterstützung durch Funkamateure, begrüßt diese Ausdrücklich und wird unseren Wunsch nach besserer Einbindung auch an die Behörden und Organisationen vor Ort weiter geben. An dem Erlass aus dem Jahre 1981, in welchem das Angebot der Zusammenarbeit der Funkamateure mit dem Katastrophenschutz in Niedersachsen angenommen wird hält das Ministerium auch weiterhin fest.“ – dies war in den DARC Nachrichten zu lesen. Bleibt zu wünschen, das sich mehr Ortsverbände des DARC e.V. an ihre satzungsgemäße Ziele im Katastrophenschutz erinnern.